Dorfarchiv · Stand März 2020 · nicht die amtliche Seite der Ortsgemeinde — aktuelle Informationen unter mudenbach.com

1945-Luftbild der amerik. Aufklärung u. a. von Mudenbach

Eine Rarität ist aufgetaucht. Herr Volker Hummrich aus Hattert hat einige Fotos der amerikanischen Luftaufklärung, die unsere Region betreffen, angekauft. Darunter auch eines, welches Mudenbach zeigt. Er ist so freundlich und hat uns seine Genehmigung zur Veröffentlichung erteilt.

 

Vielen Dank dafür!

 

Die beiden Fotos zeigen eine Übersicht und daraus einen Ausschnitt. Zu erkennen sind die vielen (etwa 90) Bombentrichter, kleine und größere, die sich auf dem Steimel in der Flur "In der Schlad" über etwa 500 m Länge und 300 m Breite aneinander reihen.

 

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Mudenbach - März 1945 Berichte P.-G. Dressel - R. Thiel

Mudenbach in den letzten Kriegstagen

Besetzung - Kriegsende in Mudenbach-März 1945

Zeitzeugen berichten - Paul Gerhard Dressel und Bertold Strobel

und der Mitarbeit von Hilde Buschmann, Helene Leukel, Hilde Müller und Heinz Thiel

 

 

Mudenbach im 2. Weltkrieg

Besetzung durch die Amerikaner am 26. März 1945

 

 

Der 26. März 1945 begann anders als die Tage zuvor; schon früh morgens kam zu dem Gedröhne in der Luft durch amerikanische Jabos (Jagdbomber), das wir ja schon seit etlichen Wochen gewohnt waren, auch Unruhe auf die Dorfstraße. Wehrmachts- und Volkssturmeinheiten, die seit Anfang März gegen die US-Armee im Brückenkopf Remagen eingesetzt waren, zogen sich nach Osten und Norden zurück, motorisiert waren nur noch wenige. Zur Rast hatten sie keine Zeit, es sei denn für einen kurzen Imbiss bei den Dorfbewohnern. Sie erzählten, dass der Feind bereits am Vortage bis Flammersfeld vorgestoßen sei, gegen die Übermacht sei eine Abwehr nicht mehr möglich; wir müssten damit rechnen, dass die Amerikaner bereits in den nächsten Stunden hier seien. Andere Informationen gab es nicht; der Großdeutsche Rundfunk, sofern man ein Radio besaß und noch Strom vorhanden war, lieferte keine brauchbaren Nachrichten, so der Wehrmachtbericht vom 26.3.: „...An der gesamten Front zwischen Hennef und Neuwied hält der starke Druck der 1. amerikanischen Armee an. Östlich Neuwied drang der Feind tiefer in unsere Stellungen ein...“. Das „Westerwälder Volksblatt“ hatte schon seit einiger Zeit ihr Erscheinen eingestellt und war durch eine Zeitung aus Limburg ersetzt worden, die aber dann auch nur noch unregelmäßig erschien; ihre Nachrichten entsprachen der vorgegebenen Regelung.

 

Was sollte nun die Dorfbevölkerung tun?

 

Im Laufe des Krieges war festgelegt worden, wo sich die Leute im Ernstfall aufzuhalten hatten, d. h. bei Luftangriffen und anderen Fällen, wobei allerdings eine Besetzung durch den Feind nicht vorgesehen war. Es mussten Kellerräume sein, die zwei Ausgänge hatten, d. h. im Regelfall die Kellerinnentreppe und die Außentür. Da solche „Luftschutzräume“ nicht in jedem Haus vorhanden waren und auch „Luftschutzbunker“ nicht zur Verfügung standen, wurden die aufzusuchenden Räume für jeden Haushalt festgelegt. So z. B. „Andons“ Keller für die Nachbarn „Nöster“ (Otto Thiel) und „Kreestjes“ (Leyendecker/Dressel) und natürlich für „Andons“ (Lina Thiel) selbst, insgesamt 12 Personen, einschließlich der Verwandten von Andons aus Essen (Mutter und Tochter) und der Julia, einer aus der Ukraine zur Arbeit in Deutschland verschleppten jungen Frau, die der Witwe Lina Thiel als Hilfskraft für die Landwirtschaft zugeteilt worden war (der einzige Sohn von Lina Thiel war 1944 in Frankreich gefallen); bei „Hawerkams“ war dieser Luftschutzraum der Kuhstall. Die meisten Leute hielten sich an diese Anordnung, wer es nicht tat und im eigenen Haus blieb, hatte allerdings am 26. März auch nichts mehr zu befürchten.

Im Laufe des Tages wurde also zusammengepackt, was man sicherstellen wollte und bei evtl. Kampfhandlungen für einige Tage brauchte, und in den Luftschutzraum gebracht, natürlich auch Verpflegung. Den Erwachsenen blieb auch weiterhin die Aufgabe, ihr Vieh zu versorgen, der Keller konnte also kein Daueraufenthaltsplatz für sie sein.

Auf der Dorfstraße wurde es über den Nachmittag ruhiger, und am Abend zunächst sehr ruhig. Der Feind kam am späten Abend; es waren zunächst schwer bewaffnete leicht motorisierte Einheiten, die ins Dorf eindrangen, deutschen Widerstand hatten sie nicht zu befürchten, zuletzt waren es nur noch einige Versprengte, die von den Amerikanern gejagt wurden, aber kein Interesse an Widerstand hatten (siehe dazu auch den Bericht von Berthold Strobel über den Tod eines Schwerverwundeten in „Keesersch“ Haus)

Dabei zeigten sich die Amerikaner offenbar völlig unbeeindruckt von dem Gewimmel im Dorf als am späten Abend des 26. das Lebensmittellager der Wehrmacht in „Heims“ Saal für die Bevölkerung zum „Bedienen“ frei gegeben wurde. Es muss ein im Dorf einquartierter Wehrmachtsangehöriger gewesen sein, der für die Bewachung zuständig und nach Abzug aller deutschen Truppen das Lager öffnete. Es waren große Säcke mit Mehl, kleinere Säcke mit Zucker und auch weitere Nahrungsmittel verfügbar, die in der folgenden Zeit für die Einwohner von Nutzen waren, auch zum tauschen. Der Transport erfolgte im Dorf mit Handwagen; manche verbargen beim Herannahen der Amerikaner schnell ihre „Beute“. So schob „Keesersch„ Martha ihren beladenen Handwagen, als sie die „Amis“ auf der oberen Dorfstraße sah, schnell in „Peifersch“ Scheune und zog sich über die Rückseite der Häuser zurück; aber, wie erwähnt, die „Amis“ hatten kein Interesse an diesen Sachen. Die Häuser allerdings wurden fast überall in der Nacht bis zum nächsten Morgen durchsucht (siehe auch Bericht von Rainer Thiel), verschlossene Eingangstüren wurden aufgebrochen, z. B. bei „Koulen“ und „Hödder“. Diese Fronttruppen - wir sahen übrigens zum ersten Mal „Neger“ - gaben uns direkt oder ließen zurück: Schokolade, Kaugummi, Obst, Zigaretten usw.. Wir Kinder waren allerdings durch Schule und „Jungvolk“ gedrillt, ja nichts davon zu verzehren, es könnte vergiftet sein. So waren wir auch gehalten, keine Flugblätter anzufassen, sie seien mit Phosphor versehen; da machte selbst die Natur mit, denn in dem außergewöhnlich milden Frühjahr 1945 waren die abgeworfenen Flugblätter tatsächlich oft von einer gelblichen Substanz überzogen – dem Blütenstaub einiger früh blühenden Sträucher.

 

Am 27. März hingen an vielen Häusern weiße Fahnen (Betttücher), oft an denselben Fahnenstangen, an denen vorher die Hakenkreuzfahne gezeigt wurde, diese hatte man allerdings vergraben oder versteckt, aus dem roten Tuch konnte man später noch was Brauchbares schneidern. (Anmerkung Rainer Thiel: Krestjes Helmuts Mutter hatte ihre Fahne im Ofen versteckt, diese wurde aber von den Amis entdeckt. Die Fahne wurde dann „einkassiert“, blieb aber ohne negative Nachwirkung für die Krestjes)

 

Wieder zurück zu den „Amis“:

 

Im Laufe des 26.3.1945 hatten amerikanische Truppen auf ihrem Vorstoß nach Osten Altenkirchen erreicht. Der direkte Weg durch die Stadt und dann über die Landstraße in Richtung Hachenburg und weiter über den Hohen Westerwald zur Dill war ihnen zunächst versperrt, da Trümmer nach schweren Bombenangriffen auf Altenkirchen auf den Straßen nicht so schnell zu beseitigen waren. Die Amerikaner nutzten daher den Gleiskörper zwischen Bahnhof und Frankfurter Straße. So wurden auch Borod und Mudenbach (nur das Oberdorf) zeitweise zu einer „Vormarschstraße“ des linken Flügels der 1. Armee der US-Streitkräfte. Dabei hatten die Panzer die scharfen Kurven bei „Koulen“ und „Hawerkams“ zu schaffen; wobei sie im Oberdorf offenbar auch noch andere Wege einschlugen (den heutigen Weg „In den Eichen“). Die tiefen Gräben, die die schweren Fahrzeuge bei der Richtungsänderung hinterließen, sind noch manchem Zeitzeugen in Erinnerung.

Auch die Wehrmacht ließ uns Jungen „Geschenke“ zurück: Panzer und Vierlingsflak zwischen Streitheck und Altem Kirchweg; die noch reichlich vorhandene Munition haben wir in den folgenden Wochen „entkernt“, indem wir die Pulverstangen aus den Granaten herausgeholt haben, eine „Mutprobe“ besonderer Art. Wer hat die meisten Pulverstangen?

Einige von uns Berichterstattern haben die Besetzung zunächst beweint, wir waren ja vom „Feind“ erobert worden, eine „Befreiung“ war es vorerst nur in dem Sinne, dass wir von Bombenangriffen und Jagdbomberbeschuss befreit wurden. Bei der Dorfbevölkerung blieb die Ungewissheit über das Schicksal ihrer Angehörigen, die zur Wehrmacht eingezogen worden waren und – falls sie überlebt hatten - jetzt in die Kriegsgefangenschaft gingen oder schon in Gefangenschaft waren; betroffen waren die meisten Familien, auch 5 von uns Berichtern; 3 von uns hatten den Tod eines Familienangehörigen zu beklagen, zweimal war es der Vater, einmal der Bruder. Erst nach und nach wurde bekannt und uns bewusst, welches Leid dieser schreckliche Krieg in die Welt gebracht hatte, und es war noch nicht zu Ende damit an diesem 26. März 1945.

 

 

Anekdote von Paul Gerhard Dressel

Paul Gerhard Dressel, ein ehemals Mudenbacher Bürger - im Herzen ist er wohl dies auch heute noch, denn obwohl es ihn schon vor ca. 50 Jahre beruflich in die Ferne zog, ist er bestens über das Dorfgeschehen informiert. Und dazu dient ihm u. a. auch unsere Homepage.

Viele ältere Bürger kennen wohl ebenfalls Paul Gerhard noch, von dem alle mit Hochachtung reden. Paul Gerhard wohnt in Weidenau bei Siegen und sendete mir diese Anekdoten, denen noch weitere folgen sollen:

 

Der weiße Neger Wumbaba
oder
„Watt hann eesch dann do wirrer verstannen“

 

Anekdote 1)

Kein Schießen auf der „Wahlder Heed“

Es war im Spätwinter 1940; im Dorf war Einquartierung, „ die vierte Batterie der Schweren Artillerie“, wie Lehrer G. Ortmüller dichtete. Seit einigen Monaten herrschte Krieg, die Artilleristen warteten auf den Befehl zum „Angriff über die deutsche Westgrenze“. Für uns Kinder – ich war damals 7 Jahre alt – war die Ausrüstung der Truppen beeindruckend, besonders Kettenfahrzeuge – Raupenschlepper hieß es damals – und  Geschütze, die Geschütze in Reih’ und Glied auf dem Sportplatz, ein Raupenschlepper machte derweil schon mal Bekanntschaft mit der nassen „Owerdörwer Wiss“. Eines Tages rückte die Batterie zu Schießübungen auf den Übungsplatz Wahn bei Köln aus, auf die Wahner Heide, im Dialekt: „WAHNER HEED“. Als man darüber sprach, hatte ich verstanden „WAHLDER HEED“, das ist der Gemarkungsteil der Nachbargemeinde Wahlrod zwischen Hammermühle und Wahlroder Kirche. Es war also etwas Interessantes zu erwarten, denn die „WAHLDER HEED“ konnte man von Mudenbach gut einsehen. Ich sah mich schon als vorgeschobenen Beobachter und wollte dazu den „Kraiz Köbbel“, einen besonders guten Beobachtungspunkt in der Mudenbacher Flur auswählen. Ich hatte mit Niemandem darüber gesprochen, glücklicherweise, wie sich dann herausstellte. Einige Male am Tag ging ich zum „Kraiz Köbbel“; und was sah ich? Nichts!  Ganz „bedröbbelt“  ging ich nach Hause, war wohl nichts mit dem Schießen auf der „WAHLDER HEED“. 

 

Anekdote 2)

Was sind Grillianten?

 

Im Zweiten Weltkrieg wurden in den ersten Kriegsjahren besondere Erfolgsmeldungen getrennt von den regelmäßigen Nachrichten im Radio gesendet, als sog. „Sondermeldungen“. Es war im Sommer 1941, seit einigen Wochen hatte nun die deutsche Wehrmacht auch die Sowjetunion angegriffen; es hagelte so von „Sondermeldungen“ und die Dorfbewohner, in Sorge um ihre Angehörigen an der Front, warteten insgeheim auf die Meldung, dass der Krieg zu Ende sei. Eines Tages war wieder so eine „Sondermeldung“ angekündigt; neugierig wie ich als 8-jähriger war, ging ich zur angekündigten Zeit zu Nachbar „Nösder Oddo“, der ein Radio besaß, wir hatten so etwas nicht, mein Opa wollte kein Radio. In Erwartung, was denn nun im Radio „geroofen“ würde, vernahm ich, dass „der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht dem Kommodore eines Jagdgeschwaders Werner Mölders als erstem Offizier der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub mit Schwertern und BRILLANTEN zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen hatte“. Ich konnte mir unter Brillanten nichts vorstellen, vielleicht hatte ich das Wort auch nicht richtig verstanden. Als ich dann nach Hause ging und meine Oma mich fragte „Wat hann se dann geroofen?“, druckste ich herum und sagte, dass ich ihr das aufschreiben würde. Ich schrieb also: „der Mölders hat das Eichenlaub mit Schwertern und GRILLIANTEN .......bekommen“, gab ihr den Zettel und verschwand. Ich kann mich an keine Reaktion meiner Oma erinnern, vielleicht hat sie geschmunzelt, vielleicht hat sie vor sich hin gesagt: “Wat sain dat dann für Dönger?“ Was denn nun genau meinem Helden am Halse hing, darüber wurde ich am nächsten Tag durch das „Westerwälder Volksblatt“ aufgeklärt.

 

Mudenbach, 26. März 1945

März 1945, US-amerikanische Truppen besetzen den Westerwald

Aufsatz des 13-jährigen Paul Gerhard Dressel, damals wohnhaft in Mudenbach, geschrieben am 29.03.1946 als Klassenarbeit in der Mittelschule Hachenburg
 
Was am 26. März, vor einem Jahr geschehen ist.
In den Märztagen des Jahres 1945 kam der Krieg auch über den Westerwald. Aber Gott sei Dank ist er schnell und ohne größere Kämpfe über uns hinweggegangen. Wegen der dauernden Luftangriffe war in den letzten Tagen kein Schulunterricht mehr. Tag und Nacht hörte man Artillerie, Flak, Bombeneinschläge und den Bordwaffenbeschuß der amerikanischen Flieger. Jede Nacht kamen lange Kolonnen der ehemaligen Wehrmacht durch unser Dorf, meist Pferdefuhrwerke und Panzer.

 

In den frühen Morgenstunden des 26. März wurde der Rückzug am schlimmsten. O.T.-Männer (Spezialeinheit Organisation Todt, die Red.) berichteten, daß die Amerikaner in wenigen Stunden hier wären. Jetzt begann ein Leben im Dorf. Jeder brachte die notwendigsten Sachen in den Luftschutzkeller. Dabei hörte man immer das Rollen der Panzer und Schlepper durch die Straßen. Vor den Häusern hielten, von Tannenreisig getarnt, mehrere Last- und Personenwagen. Sie wollten sich möglichst vor den Jagdbombern schützen, die dauernd in geringer Höhe über die Häuser jagten. Ab und zu vernahm man Schüsse von Panzern und MGs. Am westlichen Horizont stieg Rauch empor, wo es wahrscheinlich brannte. Nach Mittag durften sich keine Kraftwagen mehr in den Straßen aufhalten. Heeresstreife sorgte dafür, daß sie das Dorf nicht in Gefahr brachten. Nur einzelne Flak, Pak und Artilleriegeschütze fuhren noch vorüber, hin und wieder Pferdefuhrwerke, die sich vom Amerikaner absetzten. Am Abend waren die meisten Soldaten fort, nur dann und wann kamen noch Nachzügler. Trotzdem hörte man das Donnern der eigenen Artillerie, bis sie gegen 10 Uhr auch schwieg.

 

Amerikanische Panzer standen oberhalb des Dorfes und jagten ein paar Schüsse hin und her. Als sie keinen Widerstand fanden, fuhren sie wieder zurück. Amerikanische Infanteristen gingen mit vorgehaltener Pistole durch die Straßen, während die Einwohner in den Kellern der Dinge harrten, die nun kommen sollten. Aber es war nur halb so schlimm. Die Nacht war es verhältnismäßig ruhig. Am nächsten Morgen kamen Panzer und Infanteristen. Bei vielen Leuten gingen sie durch die Häuser und suchten nach deutschen Soldaten, aber sie fanden keinen. Am Nachmittag rückten die meisten Amerikaner bereits wieder fort.

 

Einige Wochen waren noch Militärpolizisten in Mudenbach, die aber Ende April auch wegzogen. Im Sommer vorigen Jahres wechselten die Amerikaner mit den Franzosen. Letztere gaben am 1.Oktober den Schulunterricht wieder frei.

 

Paul Gerhard Dressel (Aufsatz als 13-Jähriger)

 

 

Durchsuchung der Häuser nach Soldaten - Bericht von Rainer Thiel

Zum Bericht von Paul Gerhard Dressel habe ich folgende Begebenheit hinzuzufügen:

 

Mein Großmutter Luise Thiel (Schötz) gab mir folgenden Bericht weiter: Amerikanische Soldaten durchsuchten im Schnelldurchgang fast alle Häuser im Dorf nach deutschen Soldaten, so auch unser Haus, das ja direkt an der Hauptstraße liegt. In der "Stuff" (oder "Kammer") = in der guten Stube = Wohnzimmer sahen amerikanische Soldaten ein DIN A4-großes koloriertes und gerahmtes Foto meines Vater als Soldat in Uniform. Darauf hin wurden die Soldaten ziemlich ärgerlich, durchstießen das Foto mit einem Bajonett und durchsuchten das ganze Haus vom Speicher bis zum Keller. Dort im Keller ließen sie ihre Wut dann am Eingemachten aus. Alle Vorräte in Gläser und Dosen an Obst, Gemüse, Wurst und Fleisch wurden zerstört und dann auch noch mit Benzin übergossen. Das war dann aber zum Glück das Einzige, was passierte, bevor sie wütend das Haus verließen.

Das wutauslösende Foto in Großformat meines Vaters incl. Bajonettloch fiel erst vor einigen Jahren einer "Entrümpelung" unbedacht zum Opfer.

Aber ein kleines Bild davon existiert noch, jedoch nur in schwarz/weiß Ausführung.

 

Es folgte unabhängig davon eine 2-tägige Einquatierung von amerik. Offizieren in unserem Haus. Dabei hatte Gerd Becker das Glück, in unmittelbarer Nähe der Soldaten zu sein. Nach Ausage seiner Mutter bekam er reichlich Schokolade und andere Süßigkeiten. Beim Abzug hinterließen die Amis wohl ungewollt etliche Stangen Zigaretten - welche dann später nach Bedarf bei Nachbarn und Verwandten verteilt wurden.

Rainer Thiel

 

Foto: Waldemar Thiel als Soldat 1939

Soldat Waldemar Thiel
Das war für die amerik. Soldaten das wutauslösende Foto

"Räumung" der Wehrmacht-Lebensmittel durch Mudenbacher Bürger

Diesem Aufsatz könnten noch eine Reihe von Begebenheiten hinzugefügt werden, die sich  in den Märztagen 1945 ereigneten und an die man sich lebenslang erinnert, z. B. an die „Räumung“ eines Verpflegungslagers der Wehrmacht in „Heims“ Saal durch beherzte Dorfbewohner in den Abendstunden des 26.3. oder auch an den Luftangriff vom 11.3. mit Bombenabwürfen vom „Brodrück“ über das „Glische“ und die „Schlad“ bis unterhalb der damaligen Baumschule.

 

Paul Gerhard Dressel

 

 

Dazu auch ein Beitrag auch von mir. Emmy Becker teilte mir diese Begebenheit mit:

Die Räumung des Saales bei Heims fand auch unter Beteiligung der Großfamilie Thiel (Schötz) statt. Lydia Krämer wurde die Aufgabe zuteil, per Schubkarre mehrmals Zucker, Mehl und andere Lebensmittel der Wehrmacht nach Hause zu fahren. Diese Sachen wurden auch von den durchziehenden Amerikanern (wovon wir einige Offiziere für drei Tage im Haus einquatiert hatten) nicht angetastet, obwohl sie sichtbar im oberen Flur in Säcken lagerten.

 

Rainer Thiel

 

 

Ich werde mit Paul Gerhard Dressel in Kontakt bleiben, um weitere Details vom Thema Kriegsende zu erfahren. Wer hierzu von Mudenbacher Bürger ebenfalls Begebenheiten mit einem Bericht oder/und Fotos beisteuern möchte, ist herzlich dazu aufgefordert. Er kann sich mit mir, Rainer Thiel, jederzeit in Verbindung setzen.

 

Das Kriegsende naht - Situation im Westerwald, März 1945

In Kürze die militärische Lage im Westerwald, März 1945 - Paul Gerhard Dressel zieht Zwischenbilanz zur Situation bei Kriegsende im Westerwald

Amerikanische Truppen hatten am 7. März eine unzerstörte Brücke bei Remagen überquert und bildeten ihren ersten Brückenkopf auf der rechten Rheinseite. In den folgenden Tagen wurde der Brückenkopf erweitert. Am 25. März traten die US-Truppen zum Großangriff an; innerhalb von 3 Tagen (25. bis 27. März) war der größte Teil des Westerwaldes überrannt; die Region um die Sieg wurde von Süden her in den folgenden Tagen bis Anfang April besetzt.

(s. dazu auch: Oliver Greifendorf: Kriegsschauplatz Westerwald, Helios Verlags- und Buchgesellschaft Aachen, 2005 und vor allem die Internetseite von Herr Schäfer aus Betzdorf:  www.das-kriegsende.de)

 

Im Verlauf des Rückzuges der deutschen Truppen wurde am 25. März 1945 im Eiltempo das Mittelteil aus der Nisterbrücke in Stein-Wingert gesprengt (siehe Foto). Das hinderte die amerik. Armee aber kaum, denn sie benutzte einfach die wenige Zentimeter tiefe Furt direkt neben der Brücke.

 

Das Foto stellte mir Frau Erika Schupp zur Verfügung (Ehefrau von unserem Lehrer Alfred Schupp), die ebenfalls auf dem Foto ist.

 

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Tragisches Ende - Bericht von Berhold Strobel

Ein tragisches Ereignis...

An ein tragisches Ereignis erinnert sich Berthold Strobel:

 

Am späten Abend des 26. März 1945 brachten 2 deutsche Soldaten ihren stark aus einer Halswunde blutenden schwerverwundeten Kameraden auf einer Zeltplane liegend in das Wohnhaus von Berthold Strobel (Keesersch). Bertholds Mutter bereitete dem Verwundeten ein Lagerstätte, die beiden Überbringer verschwanden alsbald wieder, auf der Flucht vor den aus Borod anrückenden Amerikaner. Bertholds Mutter versuchte mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, die Verwundung zu behandeln, es gelang ihr nicht, das Blut zu stillen; ärztliche Hilfe war natürlich nicht zu bekommen, der Soldat starb.

 

Kurz darauf drangen Amerikaner ins Haus auf der Suche nach deutschen Soldaten, fanden aber nur den Toten. Am nächsten Tag informierte Bertholds Mutter den noch amtierenden langjährigen Bürgermeister

Karl Schmidt II, der dafür sorgte, dass der Tote zusammen mit zwei anderen gefallenen Soldaten am Rande der „Steitheck“ beerdigt wurde, neben dem damals dort stehenden Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs.

 

Hier zwei Fotos des Ehrenmales an seinem alten Standort in der Streitheck - dort wurden die drei Soldaten beerdigt.

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Flug in den Tod - Absturz einer JU 88 im Jan-1945

Es war der 13. Januar 1945, als einige Monate vor Kriegsende eine...

Flug in den Tod - Absturz einer JU 88 im Januar 1945

Bericht von Hannelore Schäfer - 2011

Absturz einer JU 88 kurz nach dem Start!


Heute, am 13. Januar 2012 um 04:56 Uhr, veröffentliche ich diesen Bericht - heute vor 67 Jahren ereignete sich folgendes:


Es war der 13. Januar 1945, einige Monate vor Kriegsende, als eine Nachtjägermaschine vom Typ JU 88 G6 zu einem Feindflug vom Fliegerhorst Ahlhorn (südlich von Oldenburg an der Nordsee) startete. Das Flugwetter war optimal. Es waren vier Besatzungsmitglieder an Bord der Maschine, darunter Uffz. Helmut Schneider aus Hanwerth, 22 Jahre alt, der Vater von Hannelore Schäfer, Peter Schneider und Helma Hülpüsch (Helma wurde erst kurze Zeit später geboren).

 

Bereits ein paar Minuten nach dem Start und wenigen Flugkilometer erfolgte jedoch ohne Feindeinwirkung der Absturz in den Wald bei Ahlhorn. Es war 04:56 Uhr am frühen Morgen. Von den vier Besatzungsmitglieder überlebte keiner diesen Absturz.

Wenige Stunden zuvor war eine baugleiche Maschine vom Typ JU 88 ebenfalls kurz nach dem Start vom Fliegerhorst Ahlhorn abgestürzt. Da keine der beiden Maschinen brannte, wurde im Nachhinein Sabotage vermutet. Eigenes Bodenpersonal schickte die Maschinen wohl ungetankt zum Start. Vermutungen lassen den Verdacht offen, das damit das nahende Kriegsende beschleunigt werden sollte. Man sehnte wohl das Ende des völkervernichtenden Irrsinns herbei.
Helmut Schneider und seine drei Kameraden wurden auf dem Soldatenfriedhof in Ahlhorn beigesetzt. Bekannt wurde dies bei den Nachkommen Anfang der 60er Jahre. Seit dieser Zeit wurde der Ehrenfriedhof fast jährlich von den Kindern besucht. Bis auf einige Dokumente war das aber alles, was von dem Absturz bekannt war.

 

 

Zum Vergrößern das Foto bitte anklicken!

Mit der Esc-Taste links oben auf der Tastatur kommst du wieder zurück!

 

 

Bis zum Jahre 2010, als Hermann Wilke aus Ahlhorn bei Aufforstarbeiten im Wald auf ein Blechteil stieß. Es war dem ehemaligen Berufssoldat sofort klar, dass es sich um eine Erkennungsmarke handelte. Diese Marke war gut erhalten; die Nummer 51618/131 gut lesbar - was neben dem Zufallsfund an ein weiteres Wunder grenzte. Über 65 Jahre hatte dieses Stück Edelstahlblech der Witterung, dem Boden und dem Rost getrotzt. Im Technikmuseum Berlin teilte man Herr Wilke mit, dass die Entdeckung der Marke, zumal in diesem Zustand, bei einer Chance von eins zu Zigmillionen stand. Ein Foto zeigt übrigens Helmut Schneider in einer Kaserne mit seiner Erkennungsmarke; auch solch ein Zufall, denn es ist eines der wenigen Fotos, die einen Soldaten mit seiner Erkennungsmarke zeigen.

 

 

Dann begann für den ehemaligen Bundeswehr-Hubschrauberpilot Wilke die Suche nach weiteren Teilen der Maschine. Zusammen mit Bekannten und deren Metalldetektor fanden Sie fast 200 verschiedene Teile der Maschine, die dann zur weiteren Sichtung erst einmal in seiner Garage in Kartons landeten. Im Anschluß wurde dann die Bürokratie eingeschaltet. Herr Wilke knüpfte Beziehungen zu verschiedenen Auskunftsstellen für Angehörige der ehmaligen Wehrmacht in Berlin, ebenso zum Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge, zum Verein Flieger-Flugzeuge-Schicksale usw.. Nach einigem Wirrwarr stellt sich dann nach vier Monaten heraus, dass Helmut Schneider der Träger der Erkennungsmarke war. Der Ort "Hanwerth" hatte sich mittlerweile in "Mudenbach" geändert, so dass dies alles die Suche kompliziert gestaltete.

Nun knüpfte Herr Wilke Kontakte mit der Kirchengemeinde Kroppach, wo Helmut Schneider im Kirchenbuch eingetragen sein müsste. Dort begann ein weiteres kleines Wunder, denn Renate Schumacher vom Kirchenbüro, eine gute Bekannte von Hannelore Schäfer, schaltet diese ahnungslos in die Suche nach Angehörigen eines toten Soldaten namens Helmut Schneider ein, dessen Marke gefunden wurde.

Hannelore bekam die Worte kaum über ihre Lippen, als sie ihr antwortete: "Ich habe ihn nicht mehr gekannt, aber ja, das war mein Vater!". Sie brauchte eine Weile, ehe sie diese Nachricht verarbeiten konnte, setzte sich jedoch umgehend mit Herr Wilke in Verbindung, der nach langwieriger Suche und Recherchen von dieser schnellen Aufklärung dann doch überrascht war.

 

Beim Rückblick fanden alle Schneider-Nachkommen Worte des höchsten Lobes für Familie Wilke, welche sie bei ihrem Besuch in Ahlhorn und bei der Übergabe der Marke an der Absturzstelle aufs beste informierte und als Gastgeber begleitete.
Hans Wilke, ein Onkel von Hermann Wilke, war als 9-jähriger Junge einer der ersten an der Absturzstelle. Er kann sich noch erinnern, dass er sehr betroffen war von der Grausamkeit des Unglückes, denn es waren seine ersten Toten, die er sah. Er war bei der Übergabe der Marke ebenfalls dabei.

 

Im Februar 1945 wurde der Fliegerhorst bei einem schweren Bomberangriff durch die Royal Air Force fast völlig zerstört. Danach wurde der Flugbetrieb von diesem Flugplatz von der deutschen Luftwaffe nicht mehr aufgenommen.

Heute dient das Flugplatzgelände als Gewerbepark, wobei die Flughafenstruktur genutzt wird bei Instandsetzungen und Wartungen von Flugzeugen.


Die drei Geschwister wuchsen somit ohne Vater auf, so wie etwa 2 Millionen anderer deutscher Kriegswaisen. Hinzu kam dann noch, das auch ihre Mutter sehr früh verstarb, so dass sie nun bei ihren Großeltern in Hanwerth aufwuchsen. Dieses Stück Blech mit der eingestanzten Nummer 51618/131 ist wohl die letzte Gewissheit und ein Gruß ihres Vaters an die Kinder.
Nun findet die Erkennungsmarke bei Hannelore und ihren Geschwister Peter und Helma einen Ehrenplatz.

Ich selbst als Gestalter dieses Artikels habe neben den alten und neuen Fotos die Erkennungsmarke in der Hand gehalten. Es war auch für mich ein bewegender Augenblick, in der Hoffnung, dass keine Generation mehr solch einen Wahnsinn, solche brutale Wirklichkeit eines Krieges mehr miterleben sollte - und das nicht nur bei uns, sondern überall auf unserer Erde.
 
Der Text stammt von Hannelore Schäfer und deckt sich weites gehend auch mit den veröffentlichten Zeitungsberichten in der Nordwest-Zeitung, der Wildeshausener Zeitung sowie der Westerwälder Zeitung, siehe Fotos im Bericht. Die Fotos stammen ebenfalls von Hannelore Schäfer. Ich danke ihr, Peter und Helma für die Freigabe zur Veröffentlichung.


Rainer Thiel

 

 

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Fotos-Berichte v. Helmut Jung Kriegs- und Nachkriegszeit

Fotos und uralte Dokumente hat Helmut Jung in seiner Schatzkiste...

Fotos und Dokumente von Helmut Jung 1848 - 1980

Vorstellen möchte ich heute eine Sammlung von Fotos, die mir Helmut Jung (Krestjes Helmut) zur Verfügung stellte. Die Bilder zeigen eine weite Spanne seiner Familiengeschichte beginnend mit einem Schulzeugnis von Johann Wilhelm Leyendecker aus dem Jahre 1848. Die Serie setzt sich fort bis in die 80er Jahre im vorigen Jahrhundert.

 

Ich habe 6 Blöcke aus diesen Bildern gebildet.

 

 

Block Nr. 1

Block 1: Bilder und Dokumente ab dem Jahre 1848 - 1930 - enthält u. a. ein Zeugnis aus dem Jahr 1848, sowie die verheerende Explosion 1901 in der Pulverfabrik Farrenau, bei der Helmuts Urgroßvater getötet wurde usw..

 

Block Nr. 2

Block 2: Bilder 1931-1945 - enthält Fotos von Helmuts Vater Emil, der 1943 gefallen ist und u. a. ein Foto einer russ. Zwangsarbeiterin namens Wally, die bei Krestjes eine gute Arbeitsstelle mit Familienanschluß fand. Zudem fand Helmut einen Bombensplitter vom Angriff am 11.03.45 - eigentlich begann mit dieser Mitteilung an mich dieser Bericht. Der Bombensplitter ist ca. 50 cm lang. Helmut hat ihn per Sandstrahlung entrostet und mit Klarlack "konserviert".

Nach seinen Angaben befanden sich ca. 90 Bombentrichter verschiedener Größe in der Schlad (Schlaad) auf freienm Feld. Verletzt wurde nur ein Bewohner vom Steimel. Getötet wurde lediglich ein Pferd, dass dann in einem dieser Trichter seine letzte Ruhestätte fand. Mudenbach hatte wirklich großes Glück gehabt.

Sein Großvater wurde 1934 im Namen von Hindenburg geehrt für seine langjährige Tätigkeit in der Kriegervereinigung - siehe Foto.

 

Block Nr. 3

Weiter geht es mit Fotos aus der Nachkriegszeit von ca. 1945 - ca. 1955

 

Auffallend sind zum Beispiel die Kappen der Jungen (siehe Foto vom Schulausflug nach Köln), Design wahrscheinlich der Wehrmacht entnommen. Ich selbst (Rainer Thiel) wurde 1953 eingeschult. Auch wir trugen noch bis etwa 1955 diese Mützen.

 

Block Nr. 4

Die "armen" Jahre neigen sich dem Ende zu. Fotos aus den Jahren ab ca. 1955 bis 1965

 

Block Nr. 5

Fotos aus der jüngeren Vergangenheit...

 

Block Nr. 6

Von den vielen Millionen von den Nazis verschleppten und zur Zwangsarbeit gezwungenen Russen und anderen Vöker aus Osteuropa war wohl Wasilisa Golowka, genannt Wally, eine der wenigen (?), die ein gutes, familiäres Verhältnis zu ihrem "Arbeitgeber" - hier Krestjes in Mudenbach - aufbauen konnte. Sie lernte nach Angaben von Helmut auch sehr schnell Deutsch in Schrift und Sprache. Nach Kriegsende wurde sie Anfang Mai 1945 wieder nach Russland entlassen. Von einer Sammelstelle in Wahlros bzw. Höchstenbach fuhr sie wieder zurück, zuvor hinterließ sie für Familie Jung und Leyendecker, besonders aber für Helmut noch einen Abschiedsgruß auf einer Karte - siehe Foto. Auf ein späteres Lebenszeichen von Wally wartete Familie Jung vergebens.

In Mudenbach waren etwa 13 sog. Ostarbeiter/innen als Arbeitshilfen bei Bauern in der Landwirtschaft oder im Haushalt eingesetzt. Sollte ich zu diesem Thema Näheres erfahren, werde ich es nach Möglichkeit veröffentlichen.

 

Viele der heimkehrenden russ. Zwangsarbeiter/innen wurden der Spionage verdächtigt und landeten irgendwo in einem Arbeitslager. Die meisten starben bei diesen Strafaktionen.

 

Hier u. a. auch einige Dokumente, wie Entlausung der Personen, Behandlung und Verpflegung. Fraternisierung wurde strengsten untersagt. Ärzliche Versorgung galt nur im Notfall usw..

 

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Maerz-1945 - Besetzung des WW durch amerik. Truppen

Hier sind Fotos und ein Video von den letzten Kriegstagen im Westerwald im März 1945

Video der US Armee im Westerwald

Ein Video ist zu sehen unter You Tube mit folgendem Titel:

Die US Armee im Westerwald, 27. März 1945

Diesen Titel eingeben bei You Tube oben in der Suchleiste!

 

 

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Fotos Kriegsfolgen im Westerwald und Deutschland

Das herbeigesehnte Kriegsende brachte ab März 1945 für viele gravierende Veränderungen.

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Berichte zum Kriegsende im Kreis AK und WW

Gesucht werden von mir immer Berichte zum Krieg, Kriegsende und Nachkriegszeit (1. u. 2. Weltkrieg) von Zeitzeugen oder von Weitergaben an Kinder o. ä. dieser Berichte. Ebenso Fotos und Dokumente. Es liegt bestimmt noch einiges in Schubladen oder Schachteln. Bitte nachschauen und mir zum Scannen oder Kopieren abgeben oder informieren. Ich hole auch ab mit der festen Zusage, alles unbeschadet wieder kurzfristig zurückzugeben.

 

Einen sehr ausführlichen Bericht mit vielen Dokumenten, Fotos und auch vor allem Videos aus dieser Zeit findest du auf dieser Internetseite:

 

http://www.das-kriegsende.de/

 

Detailiert werden auf dieser Seite die Geschehnisse im Westerwald und Siegerland mit großer Kenntnis geschildert, Zeitzeugen berichten - amerikanische und deutsche.

 

Rainer Thiel

 

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Fotos und Video - Weltkrieg im Westerwald

Es existieren anscheinend wenige Fotos vom Ende des 2. Weltkrieges von Dörfer im Westerwald, hier sind einige davon.

Texte, Fotos und Videos sind vom unter Youtube veröffentlichten Videos oder aus alten Schüler- bzw. Auszubildendeninformationen zum Beispiel "Information zur politischen Bildung" oder aus anderen öffentlichen Informationen.

Unter YouTube ist ein Video veröffentlicht vom Einmarsch der amerikanischen Truppen im Westerwald vom 27. März 1945 - siehe Link unter YouTube: Die US Armee im Westerwald, 27. März 1945

Sollte irgendeine Info oder Foto entgegen der geltenden Bestimmung veröffentlicht sein, informieren Sie bitte die Gestalter dieser Homepage, dann wird dieses umgehend entfernt.

 

 

Kriegsgefangene in Hachenburg

013-Kriegsgefangene in Hachenburg.pdf (54,8 KiB)

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Flugblätter der Alliierten Streitkräfte und andere

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Berichte zum Kriegsende im Kreis AK und WW

Gesucht werden von mir immer Berichte zum Krieg, Kriegsende und Nachkriegszeit (1. u. 2. Weltkrieg) von Zeitzeugen oder von Weitergaben an Kinder o. ä. dieser Berichte. Ebenso Fotos und Dokumente. Es liegt bestimmt noch einiges in Schubladen oder Schachteln. Bitte nachschauen und mir zum Scannen oder Kopieren abgeben oder informieren. Ich hole auch ab mit der festen Zusage, alles unbeschadet wieder kurzfristig zurückzugeben.

 

Einen sehr ausführlichen Bericht mit vielen Dokumenten, Fotos und auch vor allem Videos aus dieser Zeit findest du auf dieser Internetseite:

 

http://www.das-kriegsende.de/

 

Detailiert werden auf dieser Seite die Geschehnisse im Westerwald und Siegerland mit großer Kenntnis geschildert, Zeitzeugen berichten - amerikanische und deutsche.

 

Rainer Thiel

 

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